Klaus Schwertner

Sozialmanager und Influencer

Geboren am 22.10.1976 in Wien

Tatort 

Österreich

Tatbeschreibung 

Eine mittlerweile geläufige Strategie gegen rechte Hetzkampagnen ist, breite Solidarität mit den Betroffenen auszudrücken. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, eine davon ist ein sogenannter Flower-Rain/Blumenregen, wie das folgende Beispiel rund um das Neujahrsbaby 2018 aus Wien eindrucksvoll zeigt.

Die Veröffentlichung des Fotos der Familie löste einen regelrechten Shitstorm gegen Baby Asel und ihre Eltern aus. Fadenscheinige Begründung war das Kopftuch der Mutter. Es handelte sich dabei aber offensichtlich um den weitverbreiteten antimuslimischen Rassismus in der österreichischen Gesellschaft, der hier zum Ausdruck kam. Übelste Hassbotschaften wurden an die Familie gerichtet.

Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien startete einen Flower-Rain und rief öffentlich zur Beteiligung auf. In kürzester Zeit gratulierten tausende UserInnen der frisch gebackenen Familie und drückten ihre Freude über Asels Geburt aus.

An der Aktion beteiligten sich auch Kardinal Christoph Schönborn und Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Am Ende konnte Asel und ihren Eltern ein Buch mit über 33.000 Willkommenswünschen überreicht werden.

Der Fall sorgte für etliches Aufsehen, so berichteten die New York Times, die FAZ, The Independent und weitere Medien von allen Kontinenten der Welt über diesen Flower-Rain.

HeldInnentat 

Klaus Schwertner entgegnete dem rechten Shitstorm einen Blumenregen und setzte damit den Beginn eines starken antirassistischen Zeichens. Die große Beteiligung an der Glückwunsch-Aktion und die positiven Rückmeldungen übertönten die rechte Hetze.